Montag, 22. Juni 2009

Schlaf' gut... für immer!

Das Testament einer Katze

Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament,
um ihr Heim und alles, was sie haben
denen zu hinterlassen, die sie lieben.

Ich würde auch solch´ ein Testament machen,
wenn ich schreiben könnte.

Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Streuner
würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
meinen Napf, mein kuscheliges Bett,
mein weiches Kissen, mein Spielzeug
und den so geliebten Schoß,
die sanft streichelnde Hand,
die liebevolle Stimme,
den Platz, den ich in jemandes Herzen hatte,
die Liebe, die mir zu guter Letzt
zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
gehalten im liebendem Arm.

Wenn ich einmal sterbe, dann sag´ bitte nicht:
Nie wieder werde ich ein Tier haben,
der Verlust tut viel zu weh!

Such Dir eine einsame, ungeliebte Katze aus
und gib´ ihr meinen Platz.

Das ist mein Erbe.

Die Liebe, die ich zurück lasse, ist alles,
was ich geben kann.

(Margaret Trowton)

Mein lieber Tiger!
Heute ist der Tag gekommen, den ich am liebsten schon vorher aus dem Kalender gestrichen hätte. Heute Morgen, am 22.06.2009 um 09:35 Uhr hast Du das letzte Mal geschnurrt als ich Dich gestreichelt habe und Deine leuchtenden, großen Augen langsam für immer zu gemacht. Vielen Dank für Deine bedingungslose Treue in den acht Jahren - ich möchte keinen Tag, ja keine Sekunde missen in der Du mich durch Deine bloße Anwesenheit hast ruhiger werden lassen. In meinem Herzen wird immer eine Ecke für Dich reserviert sein.