Den Titel kann man von zweierlei Seiten betrachten. Die erste ist die meines neuen Teamleiter-Jobs. Einarbeitung gab es keine – wir sollen uns kümmern und werden das schon schaffen. Bisher ging es – abgesehen von einer Panne mit einer Gruppe jüdischer Gäste – recht gut. Ich bin akzeptiert, wenn auch nicht von jedem, und mache meinen Job so gut ich kann. Ich verstehe mich mit dem Dienstältesten der Teamleiter sehr gut und er ist mir bei Fragen eine sehr große Hilfe. Ich kann mich also nicht beklagen.
Die zweite Seite des Titels ist eine sehr Angenehme. Da ich komischerweise sehr oft auf der „Lady of the Sounds“ eingeteilt bin, darf ich immer die 3-Stunden Barbeque-Cruise mit machen. Diese beinhaltet eine 40-minütige Pause am Unterwasserobservatorium. Im Moment haben wir mehr als 25 Grad und das Wasser hat zwischen 16-18 Grad. Wer da nicht baden geht ist selbst schuld. Ich bin meist der Erste. Gerade wenn man mit Geschirrspülen dran war und unten in der heißen Galley (so nennt man die Küche auf einem Schiff) den noch heißeren Geschirrspüler bedient hat, kommt so eine Erfrischung gelegen. Hier ist nun wirklich der Sommer eingekehrt und wir haben seit unglaublichen 14 Tagen keinen Regen gehabt. Blauer Himmel soweit das Auge reicht und Temperaturen bis an die 30 Grad. Herrlich. Es ist trotzdem sehr gut zu ertragen, denn wir haben täglich die so genannte „Daybreeze“ – einen Wind, der gegen Mittag aufkommt und den ganzen Tag anhält. So macht es dann meistens nicht so viel Spaß, nach der Arbeit schwimmen zu gehen, denn der Wind ist relativ stark und recht kühl. Dafür ist das Wasser momentan wunderschön. Nicht nur wegen der Temperatur. Dadurch, dass wir solange keinen Regen hatten, liegt keinerlei Frischwasser auf dem Salzwasser. Und das Salzwasser ist glasklar mit einer grünlich-bläulichen Färbung. Es ist so schön, wenn die Sonne scheint und man weit unter die Wasseroberfläche schauen kann. Denn seit 7 Tagen haben wir ständig Besuch von einer Delfinschule. Es sind zirka 12-15 Tiere und wie ich geschrieben habe, lieben die Tiere es, in der Welle vor dem Bug mit zu schwimmen. Wir haben mittlerweile ein paar tolle Aufnahmen gemacht, aber ich kann wegen der schlechten Internetverbindung kein Video einstellen. Ich werde es mal nachholen, wenn wir mal wieder in Queenstown sind. Erst gestern auf der Frühstückscruise kamen ein paar Delfine dicht an das Boot heran und spielten mit uns. Wir hatten einen Naturführer an Bord und sie winkte zu dem Delfin. Er schwamm auf der Seite mit dem Schiff mit und beobachtete uns. Als Nicola eine Weile dem Delfin gewinkt hatte, hat er mit seiner Vorderflosse zurück gewinkt. UNGLAUBLICH! Die Gäste waren völlig aus dem Häuschen. Auch der Skipper meinte, die Tiere können das und wenn sie gute Laune haben kann man mit ihnen „kommunizieren“. Er legte noch ein paar Sprünge hin und weg war er.
Auch am Copper-Point ist im Moment viel los. Unser kleiner Sylvester entwickelt sich anscheinend gut. Er ist schon ein ganzes Stück größer geworden und wir sehen ihn schon häufig schwimmen gehen oder er liegt mit nassem Fell auf dem Felsen. Die Möwenjungen sind auch schon fast so groß wie ihre Eltern, können schon sehr gut fliegen aber haben immer noch ihr grau-braunes Federkleid. Den Robben scheint es in dieser Zeit auch etwas warm auf dem Stein zu sein und man sieht sie immer häufiger im Wasser schwimmen. Meist als kleine Gruppe lassen sie sich auf dem Wasser treiben und die Flossen ragen in die Höhe (siehe neue Fotos). Bei einer Gruppe erinnert mich das Ganze an Synchronschwimmen.
So, was gibt es sonst noch zu berichten? Ach ja! Kathleen hatte ihre erste Stunde im Schifffahren. Wir haben auf Grund eines Tausches mal einen Tag zusammen gearbeitet und wir haben ja immer Foto- und Videokamera dabei. Kathleen wollte gern ein paar Fotos haben, wie sie ein Schiff fährt. Unser Skipper Vaughan ist auch bereitwillig bei Seite gegangen und hat Kathleen für eine reichliche halbe Stunde das Steuer des Schiffes überlassen. Sie durfte (unter seiner Anleitung) auch den Stirling-Fall fahren. Hier handelt es sich um einen 155m hohen Wasserfall, bei dem auf jeder Cruise sehr dicht ran gefahren wird und die Gäste, die vorn auf dem Bug stehen, vom Spray des Wasserfalls ziemlich nass gemacht werden. Es ist ein enormer Spaß für die Gäste und eine Erfrischung für die Mitarbeiter. Die Sicht ist auf Grund des Sprays recht schlecht und Kathleen hat es aber gut gemeistert. Sie war stolz wie Oskar.
Ansonsten gab es vor drei Tagen noch ein Erdbeben. 40km von Milford entfernt mit einer Stärke von 5.1 auf der Richterskala. Es passierte abends um 22:48Uhr Ortszeit für ein paar Sekunden. Wir haben davon aber nichts gemerkt, da wir erstens unten wohnen und zweitens unsere Zimmernachbarn Lärm gemacht haben und wir dadurch etwas abgelenkt waren. Die Leutchen über uns erzählten aber von wackelnden Sachen in den Schränken. In der Region Fiordland gibt es aber jeden Tag Erdbeben. Im Jahr zählt man über 1000. Die sind meistens aber so gering, dass die Menschen das nicht spüren. Nur die Aufzeichnungsgeräte der Seismographen. Die Erdbeben nachts bekommen die Leute, die auf den Schiffen arbeiten, sowieso nicht mit. Die sind an Bodenbewegungen gewohnt – so meine langjährigen Arbeitskollegen. Sollte ich aber mal ein Erdbeben mit bekommen, ich werde davon berichten.
Die zweite Seite des Titels ist eine sehr Angenehme. Da ich komischerweise sehr oft auf der „Lady of the Sounds“ eingeteilt bin, darf ich immer die 3-Stunden Barbeque-Cruise mit machen. Diese beinhaltet eine 40-minütige Pause am Unterwasserobservatorium. Im Moment haben wir mehr als 25 Grad und das Wasser hat zwischen 16-18 Grad. Wer da nicht baden geht ist selbst schuld. Ich bin meist der Erste. Gerade wenn man mit Geschirrspülen dran war und unten in der heißen Galley (so nennt man die Küche auf einem Schiff) den noch heißeren Geschirrspüler bedient hat, kommt so eine Erfrischung gelegen. Hier ist nun wirklich der Sommer eingekehrt und wir haben seit unglaublichen 14 Tagen keinen Regen gehabt. Blauer Himmel soweit das Auge reicht und Temperaturen bis an die 30 Grad. Herrlich. Es ist trotzdem sehr gut zu ertragen, denn wir haben täglich die so genannte „Daybreeze“ – einen Wind, der gegen Mittag aufkommt und den ganzen Tag anhält. So macht es dann meistens nicht so viel Spaß, nach der Arbeit schwimmen zu gehen, denn der Wind ist relativ stark und recht kühl. Dafür ist das Wasser momentan wunderschön. Nicht nur wegen der Temperatur. Dadurch, dass wir solange keinen Regen hatten, liegt keinerlei Frischwasser auf dem Salzwasser. Und das Salzwasser ist glasklar mit einer grünlich-bläulichen Färbung. Es ist so schön, wenn die Sonne scheint und man weit unter die Wasseroberfläche schauen kann. Denn seit 7 Tagen haben wir ständig Besuch von einer Delfinschule. Es sind zirka 12-15 Tiere und wie ich geschrieben habe, lieben die Tiere es, in der Welle vor dem Bug mit zu schwimmen. Wir haben mittlerweile ein paar tolle Aufnahmen gemacht, aber ich kann wegen der schlechten Internetverbindung kein Video einstellen. Ich werde es mal nachholen, wenn wir mal wieder in Queenstown sind. Erst gestern auf der Frühstückscruise kamen ein paar Delfine dicht an das Boot heran und spielten mit uns. Wir hatten einen Naturführer an Bord und sie winkte zu dem Delfin. Er schwamm auf der Seite mit dem Schiff mit und beobachtete uns. Als Nicola eine Weile dem Delfin gewinkt hatte, hat er mit seiner Vorderflosse zurück gewinkt. UNGLAUBLICH! Die Gäste waren völlig aus dem Häuschen. Auch der Skipper meinte, die Tiere können das und wenn sie gute Laune haben kann man mit ihnen „kommunizieren“. Er legte noch ein paar Sprünge hin und weg war er.
Auch am Copper-Point ist im Moment viel los. Unser kleiner Sylvester entwickelt sich anscheinend gut. Er ist schon ein ganzes Stück größer geworden und wir sehen ihn schon häufig schwimmen gehen oder er liegt mit nassem Fell auf dem Felsen. Die Möwenjungen sind auch schon fast so groß wie ihre Eltern, können schon sehr gut fliegen aber haben immer noch ihr grau-braunes Federkleid. Den Robben scheint es in dieser Zeit auch etwas warm auf dem Stein zu sein und man sieht sie immer häufiger im Wasser schwimmen. Meist als kleine Gruppe lassen sie sich auf dem Wasser treiben und die Flossen ragen in die Höhe (siehe neue Fotos). Bei einer Gruppe erinnert mich das Ganze an Synchronschwimmen.
So, was gibt es sonst noch zu berichten? Ach ja! Kathleen hatte ihre erste Stunde im Schifffahren. Wir haben auf Grund eines Tausches mal einen Tag zusammen gearbeitet und wir haben ja immer Foto- und Videokamera dabei. Kathleen wollte gern ein paar Fotos haben, wie sie ein Schiff fährt. Unser Skipper Vaughan ist auch bereitwillig bei Seite gegangen und hat Kathleen für eine reichliche halbe Stunde das Steuer des Schiffes überlassen. Sie durfte (unter seiner Anleitung) auch den Stirling-Fall fahren. Hier handelt es sich um einen 155m hohen Wasserfall, bei dem auf jeder Cruise sehr dicht ran gefahren wird und die Gäste, die vorn auf dem Bug stehen, vom Spray des Wasserfalls ziemlich nass gemacht werden. Es ist ein enormer Spaß für die Gäste und eine Erfrischung für die Mitarbeiter. Die Sicht ist auf Grund des Sprays recht schlecht und Kathleen hat es aber gut gemeistert. Sie war stolz wie Oskar.
Ansonsten gab es vor drei Tagen noch ein Erdbeben. 40km von Milford entfernt mit einer Stärke von 5.1 auf der Richterskala. Es passierte abends um 22:48Uhr Ortszeit für ein paar Sekunden. Wir haben davon aber nichts gemerkt, da wir erstens unten wohnen und zweitens unsere Zimmernachbarn Lärm gemacht haben und wir dadurch etwas abgelenkt waren. Die Leutchen über uns erzählten aber von wackelnden Sachen in den Schränken. In der Region Fiordland gibt es aber jeden Tag Erdbeben. Im Jahr zählt man über 1000. Die sind meistens aber so gering, dass die Menschen das nicht spüren. Nur die Aufzeichnungsgeräte der Seismographen. Die Erdbeben nachts bekommen die Leute, die auf den Schiffen arbeiten, sowieso nicht mit. Die sind an Bodenbewegungen gewohnt – so meine langjährigen Arbeitskollegen. Sollte ich aber mal ein Erdbeben mit bekommen, ich werde davon berichten.
