Dienstag, 30. November 2010

Yasawa Islands

Wider Erwarten wurden wir von unserem Hostelinhaber am Flughafen in Nadi abgeholt. Der Flug war gut, Fensterplatz am Notausgang (Beine ausstrecken!), kaum Leute im Flieger und neben Softdrinks und Sandwich ein kaltes „Fiji Bitter Export“ im Preis inbegriffen. Urlaub!!! Unser Host winkte schon von Weitem mit den Worten: „Heute Nacht Kava!“ War ja klar, dachten wir uns. Im Hostel angekommen, empfing uns die mittlerweile hochschwangere Donna und sagte, wir sollten den Trip auf die Yasawas um einen Tag verschieben, es würde sehr regnen. Prompt hat sie gleich alle Buchungen geändert und so hatten wir einen Tag Pause, was uns dann doch sehr gelegen kam. Abends haben wir wieder Unmengen des Sägespänewassers getrunken und erst weit nach Mitternacht den Weg ins Bett gefunden. Aber wir hatten ja Zeit. Nadi entpuppte sich am nächsten Morgen nicht als das Maß aller Dinge. Eine Busfahrt in die Stadt zehrt aber mit 0,30 EUR nicht sehr am Geldbeutel. Eine große Einkaufsstraße prägt das Stadtbild, aber da gibt es alles, was das (Touristen-) Herz begehrt. Wir hatten es am Wichtigsten auf eine Apotheke abgesehen, hatten doch unsere Moskitostiche angefangen, sich zu entzünden. Neben ein paar Souvenir- und Klamottenläden entdeckten wir auch einen Frisör (es war dringend nötig und EUR 2,20 taten dem Budget gut…) und ein kleines Restaurant mit Hühnchen und Pommes frites. Nach 2 Wochen Fisch & Co. ein Segen für meinen malträtierten Fisch-Magen. Eine extra Flasche Insektenrepellent für die Inseln und damit war unsere Shoppingtour schon zu Ende. Morgens wurden wir vom Sammelbus abgeholt und der kurze Weg nach Denerau an den Hafen nutzten wir, um langsam wach zu werden. Gepäck abgegeben und kurze Zeit später saßen wir auf dem Yasawa-Flyer von „Awesome Adventures Fiji“. Das super einfache Reisen funktioniert wie folgt: Man kann einen Bula-Combo-Pass für 7,14 oder 21 Tage buchen, der einen dazu berechtigt, die entsprechenden Tage auf den Inseln mit dem Yasawa-Flyer rumzukurven und in den circa 25 verschiedenen Resorts zu übernachten. Inklusive Essen. Man muss nicht alles sofort entscheiden, sondern kann täglich seinen Trip planen, im Resort verlängern und vor Ort oder auf dem Schiff ein anderes Resort buchen. Völlige Freiheit garantiert. Einige Resorts kosten einen kleinen Aufschlag aber sonst bleiben die Kosten überschaubar. Wir haben die Resorts vorher rausgesucht und die Fahrten einzeln gebucht, da wir nicht jeden Tag umziehen wollten. Am Ende haben wir aber kaum gespart. Somit erreichten wir nach 5 Stunden unseren ersten Stopp – das Gold Coast Resort sehr weit im Norden der Inselgruppe auf der Insel Nanuya Lailai. Der Flyer hielt in der Mitte von drei Resorts und nacheinander kamen die kleinen Boote, in die man umstieg. Empfangen wurden wir von unserem Host Paula. Ein männlicher Vorname in Fidschi. Ansonsten war an Paula nicht all zu viel Männliches! Er entpuppte sich aber später als einer der lustigsten und gastfreundlichsten Menschen, den wir je getroffen haben. Unser kleiner Bungalow (in der Südsee „Bure“ genannt) war einfach aber sehr sauber – kein Strom und Licht aber Dusche und WC mit drin. Das Bett liebevoll mit Frangipani, einer der Nationalblumen Fidschis, geschmückt. Der Schmuck wurde jeden Tag erneuert, auch mal mit Hilfe unserer Handtücher. Abends kurz nach Sonnenuntergang bekam man eine Öllampe in das Bure gebracht. Sehr romantisch. Die Tage verbrachten wir meist auf der anderen Inselseite - in der sogenannten Blauen Lagune. Ein herrlicher Schnorchelplatz. Wir konnten uns gar nicht satt sehen. Der Höhepunkt für mich war eine Familie Clownfische, schwimmend in den sich hin und her wiegenden Anemonenkorallen. Wir haben Nemo also gefunden. Hier war ich mal wieder richtig zufrieden, dass ich Kontaktlinsen trage. Da macht Schnorcheln doppelt so viel Spaß. Nach einem späten Lunch haben wir meist mit anderen Pärchen aus dem Resort geklönt, war doch meist Nachmittags nicht so gutes Wetter. Das Schöne an dem Resort war, das maximal 14 Personen übernachten konnten und alle an einem Tisch gesessen haben. Da alle auch noch ungefähr unser Alter waren, haben wir uns auf Anhieb bestens verstanden. Für abendliche Unterhaltung wird auch etwas getan. Unser Paula fand, dass wir gerade eine tolle Truppe sind und organisierte seine Insel-Tanzgruppe, die uns einige Tänze vorführten. Wir hatten keinesfalls das Gefühl eines typischen Touristenprogramms, man sah auch, dass einige noch nicht alles sehr gut beherrschten und sie trotzdem viel Spaß hatten und mit einem breiten Grinsen tanzten. Paula tanzte bei den Damen mit und sein Hüftschwung war super trainiert. Ein schöner Abend. Eine andere Nacht war „International night“. Jeder sollte was Spezielles oder Typisches aus seinem Heimatland vortragen. Ansonsten haben wir viel mit einander geredet. Ein anderes Pärchen will später noch nach Australien und so konnten wir Ihnen jede Menge Tipps zum Autokaufen, versichern, an- und ummelden geben – darin haben wir nun wirklich genügend Erfahrung. Die beiden (halb französisch und englisch) waren sehr froh. Da sie auch in die Schweiz ziehen möchten, haben wir schon mal die Adressen getauscht um eine Freundschaft in die französische Schweiz zu vertiefen. Unsere zweite Station stand auf dem Programm. Nach vier Tagen im Gold Coast Resort hieß es Abschied nehmen von Paula & Co. Wir waren doch sehr traurig. Ist diese Art Unterkunft genau das, was wir mögen. Gemütlich familiär. Das nächste Resort war das Barefoot Resort auf Drawaqa Island ungefähr in der Mitte der Inselgruppe. Die Insel war recht klein und im Resort kaum was los. Die meisten Gäste übernachten dort in Zusammenhang mit einem Segeltörn auf den Yasawas. So waren diese acht Personen vom Schiff und wir Beide die einzigen Gäste. Die Unterkünfte waren sehr einfach und neben Dusche und Toilette gab es Open-air Waschbecken ohne Spiegel. Da ich mich dringend rasieren musste, riss ich den Spiegel in unserem Bure von der Wand und ging zum Freiluftwaschbecken. Keine ideale Lösung. Sonst ließ der Service auch ein wenig zu wünschen übrig. Man bekam ständig Fehlinformationen – speziell über Zeiten, was dann in sinnloses Warten ausartete. Ein riesiges Plus waren die tollen Strände mit klarstem Wasser und schönem Schnorchelrevier. Zweimal nahmen wir uns ein Kajak und paddelten auf die Nachbarinsel, wo man am einsamen Strand herrlich Muscheln sammeln konnte (Kathleen) oder einfach nur faul im warmen Wasser treiben konnte (Stefan). Am letzten Morgen ging ein Host mit uns auf Oktopusjagd. Er hat auch vier große Exemplare aufgetrieben und die mussten dran glauben. Für mich als Tierfreund keine angenehme Erfahrung, aber so ist das Leben am und mit dem Meer auf kleinen Inseln. Dafür haben wir eine wunderschöne Muschel geschenkt bekommen, die nicht sehr oft an Land gespült wir. Groß, ein herrliches Muster und schon so glatt wie lackiert. Das dritte Resort am Ende der Yasawas heißt Kuata Island Resort auf der gleichnamigen Insel. Hier ist schon einiges mehr los, viele junge Leute teilen sich Bures oder Mehrbettzimmer. Die Qualität ist bisher die niedrigste, nach einer Nacht in einem „Schuppen“, den ein achtjähriger besser hätte zusammenzimmern können, wo der Duschkopf fehlte, das Licht nicht richtig funktionierte und die Schaumstoffmatratze so gut wie platt war, durften wir in ein höherwertiges Bure umziehen. Das Essen ist wenig und wird stark zugeteilt – nachholen nur mit viel Glück möglich. (Frühstück: 2 Scheiben Toast mit gekratzter Marmelade – Geschmacksrichtung nicht eindeutig erkennbar, dazu eine halbe Scheibe Ananas und ein winziges Stück Melone.) Ich habe mich eine Weile mit einer Schwedin unterhalten, sie sagte mir, das Resort muss sich tragen und ein komplettes Dorf auf der Nebeninsel mit ernähren. Kein Wunder, dass dann für uns nix übrig bleibt! Die Insel Kuata war angeblich laut dem Personal Drehort des Filmes „Castaway“ mit Tom Hanks. Hier wurden die Höhlen- und Waldszenen gedreht. Im Resort hat er sich auch an einer Holzsäule verewigt mit einem gemalten WILSON (dem Ballkopf aus dem Film) und seiner Unterschrift. Laut unserem Host in Nadi wurde alles auf einer Insel nicht weit von Mana gedreht. Ihr Cousin ist der Fahrer des kleinen Bootes, welches Tom Hanks anschließend rettete. Aber egal wo er jetzt gedreht wurde, an sich ist es ein schöner Film. Das Wetter ist momentan sehr schlecht, trüb mit viel Regen. Am zweiten Tag haben wir einen spontanen Spaziergang auf den höchsten Punkt der Insel gemacht. Von da hat man einen wunderschönen Blick auf das Resort, den größten Teil der Insel und rüber auf die Nachbarinsel Waya Lailai. Es hat dann wieder stark angefangen zu regnen und so war der Abstieg nicht ganz ohne. Wenn es wetterbedingt nicht anders geht, muss halt ein wenig mein elektronisches Buch dran glauben. Zum Glück habe ich genügend Bücher gespeichert. Der letzte geplante Stopp auf der Rundfahrt ist das Mana Island Resort auf der Insel Mana. Diese gehört nicht mehr zu den Yasawas sondern zur Mamanuca Inselgruppe. Kurz vor Abfahrt auf Kuata Island bekamen wir die Nachricht, dass unser Boot auf Mana abgesagt wurde. Ein Zyklon sollte am nächsten Tag auf die Fidschis treffen. Wir hatten bereits viel Regen und verbrachten zwei Tage mehr in unseren Bures als draußen. So waren wir nicht sehr böse, da ein Tag auf den Inseln nicht gerade günstig ist. So ging es wieder zurück nach Nadi. Auf dem Schiff haben wir noch die beiden Pärchen vom ersten Resort getroffen, im Bus dann das Dritte. War schön, sie alle noch mal zu sehen. Die nächsten beiden Tage haben wir im Hostel auch nicht viel gemacht. (Ausnahme: Unmengen an Mangos futtern. Die Zeit ist perfekt und die Bäume im Garten voll mit den Dingern!) Der Regen war zu stark. Die Innenstadt Nadi steht unter Wasser und alle warteten auf den Zyklon. Nach einer deutschen Wetterberichtsseite soll es ab Mittwoch wieder besser werden. Wir haben spontan noch eine 4 Tage / 3 Nächte Tour mit „Feejee-Experience“ gebucht. Start ist am Mittwoch, den 01. Dezember. Eine feste Tour für junge Leute rund um die Hauptinsel. Es werden alle wichtigen Sehenswürdigkeiten angefahren aber das Hauptaugenmerk liegt auf Aktivitäten, wie Schlammbaden, Bambusfloß -Flussrafting, Wandern, Sandboarding und ähnlichen lustigen Sportarten. Abends wahrscheinlich wieder einige Kava-Trinkrunden, wie auch heute Abend wieder. Langsam fange ich an, dass Sägespänewasser zu mögen. So wird nach und nach die ganze Hauptinsel durchkämmt und wir hoffen noch auf einige Orte mit richtigem Fidschi-Flair. In den nächsten Etappen werden wir wohl auch noch die Möglichkeit haben, zu schnorcheln. Wie es war, wir werden berichten.

Montag, 15. November 2010

Wie es weiter geht

Heute, am Montag, ist unser letzter Tag auf Tarawa. Viel haben wir nicht unternommen, da ich mich aus gesundheitlichen Gründen nicht zu weit vom WC des Zimmers entfernen konnte (wenn das nicht mal elegant ausgedrückt war). Dafür schrumpft unser Vorrat an Immodium akkut ein wenig. Das wäre nun hinreichend erklärt. Morgen Nachmittag fliegen wir wieder nach Nadi auf Fidschi zurück. Wir werden die nächsten drei Wochen auf den Fidschi Inseln verbringen. Die ersten 14 Tage, ab Mittwoch, sind der Yasawa-Inselgruppe gewidmet und ein kurzer Aufenthalt auf Mana Island, welches zu den Mamanuca-Inselgruppe gehört ist auch geplant. Die dritte Woche verbringen wir wieder im heimeligen Gasthaus auf der Hauptinsel Viti Levu bei Donna. Ich schätze mal, dass auf den Inseln kein Internet angeboten wird. Somit kann es durchaus sein, dass erst ab Ende November neue Berichte zu lesen sein werden. Bis dahin eine schöne Zeit.

Sonntag, 14. November 2010

Marakei

Die Besitzerin des Gasthauses auf Tarawa, in dem wir übernachteten, brachte uns sogar zum Flugplatz. Pünktlich 8:00 Uhr standen wir auf der Departure Seite des Terminals und wollten einchecken. Wir waren bereit für unseren „Fortgeschrittenenkurs“ in Reiseabenteuern! Bis 8:30 Uhr tat sich gar nichts. Da wir so was bereits gelesen haben, hat uns das nicht sonderlich aus der Ruhe gebracht. Irgendwann kam dann jemand und checkte die wenigen Fluggäste ein. Der Flug sollte um 9:00 Uhr auf die Insel Abaiang und dann auf Marakei gehen. Da wir die Einzigen waren, die nach Marakei wollten und auch niemand von da nach Tarawa wollte, sind die Piloten gleich Marakei angeflogen. Beim Wiegen des Gepäcks hatten wir 10kg zu viel auf der Waage. Wir hatten reichlich Wasser dabei, da wir keine Ahnung hatten, ob wir das Wasser auf Marakei trinken können oder nicht. Das Trinkwasser auf Tarawa ist nichts für meinen empfindlichen Gaumen (sehr vornehm ausgedrückt) und bei der Hitze muss man doch einiges an Wasser zu sich nehmen. Shops gibt es auf Marakei so gut wie keine und so wollten wir kein Risiko eingehen. Wir fragten nach den Preisen und wie aus der Pistole geschossen hieß es 17,20 Dollar (ca. 12,20 EUR)! Ein krummer Betrag bei glatt zehn Kilo – aber uns war es recht. Das konnte man akzeptieren. Auf der Quittung stand dann 10kg Übergepäck a 2,60 AUD macht 17,20 AUD. Warum nicht – dachten wir. Wir durften auch noch auf die Waage und unser Gewicht wurde notiert. (Ich habe auch drauf geschaut, muss ich doch in einer Apotheke einen Dollar bezahlen, wenn ich wissen will, wie schwer ich bin.) Durch die „Gepäckkontrolle“ ging es recht schnell denn unser Handgepäck wurde von einer Frau entgegengenommen, über einen Tisch geschoben und auf der anderen Seite des Tisches (dazwischen war der Personenscanner) konnten wir es wieder ungeöffnet und ungeröndgt entgegen nehmen. 9:40 Uhr hieß es dann einsteigen. Zum Glück ging nur ein Flieger, denn kein Mensch hat sich für unseren Ausweis geschweige denn die Tickets interessiert – so konnten wir keine falsche Maschine erwischen. Die Durchsagen waren, da in kiribati gesprochen, auch nicht zu verstehen. Die umgebaute Transportmaschine hatte Platz für 20 Passagiere, war aber nur halb voll. Das Gepäck wurde hinten mit einem Netz verschnürt, nur unsere Rucksäcke reisten auf der letzten Sitzbank. Aber der Flug war ohne Schwierigkeiten und schon nach 20 Minuten landeten wir auf der kleinen Piste von Marakei. Wir sind die einzigen Reisenden auf dieser Insel und werden es wahrscheinlich die ganze Woche auch bleiben. Abgeholt durch Mitarbeiter des Council Gasthauses (wir durften je bei einer Dame hinten auf dem Moped mitfahren) erreichten wir unser Ziel in wenigen Minuten. Marakei ist ein ovales Atoll, hat circa 2.100 Einwohner in acht Dörfern und einen Umfang von 40 Kilometern. Kurz nach unserer Anreise tauchte auch der Inselchef auf. Er begrüßte uns sehr freundlich und fragte uns ein wenig nach unseren Gründen des Besuches aus. Wir hatten ein angenehmes Gespräch und anschließend begann unser“ Te Katabwanin“. Gegen den Uhrzeigersinn fuhren wir mit einem eigenen Guide (wir ein Moped und er mit seinem) um die Insel und stoppten an den vier Schreinen. Da mussten wir unsere Geschenke auspacken und während der Guide die Geschenke in die Betonfigur (jede hatte ein kleines Fach in der Mitte) steckte, rief er laut ein paar Sätze auf kiribati und erklärte uns, um welchen Geist es sich hier handelt. Die Gaben waren meist von Kindern eher aus dem Schrein gezogen, eh wir unser Moped wieder anbekommen hatten, aber egal. Tradition ist Tradition. Da kann man sich nicht verwehren. Nun waren wir also den Wächtern der Insel vorgestellt und konnten uns auf der Insel frei bewegen. Welch ein Glück! Mit unserem Gasthaus (und dem einzigen der Insel) haben wir einen guten Griff gemacht. Drei Zimmer, von denen nun eins, nämlich unseres, belegt ist und einem größeren Raum wo immer Tee und Kaffee bereit steht und wir drei Mal am Tag etwas zu essen bekommen. Die drei Frauen geben sich sehr viel Mühe und kochen hervorragend. Es gibt Reis und Fisch unterschiedlich zubereitet, dazu meist Brotfrucht, die entweder in dünnen Scheiben knusprig geröstet wird und wie mehlige dicke Kartoffelchips schmeckt oder gekocht in Stücken, dann schmeckt es sehr ähnlich einer süßen aber pappigen Kartoffel. Bananen und Kokosnüsse stehen auch immer bereit. Da wir Wünsche äußern sollen, habe ich mir nur gewünscht, mal was mit Kokosnusscreme zubereitet. Heute zum Abendessen gab es gleich Krabbe mit Kokosnuss-Curry-Sauce und chinesischem Kohl serviert im Krabbenkopf. KÖSTLICH!!! Woanders eine Delikatesse, hier normales Nahrungsmittel – sagte man uns. Das Bad ist etwas sporadisch, Waschbecken ist keins vorhanden du auch kein Spiegel. Toilette und Kaltwasser-Dusche (unter der man auch die Zähne putzt) ist in einem kleinen Raum vorhanden. Strom vom Generator gibt’s immer ab 19:00 Uhr bis wir ins Bett gegangen sind und das eigentlich nur, weil es so stockdunkel ist, dass man die Hand vor Augen nicht mehr sieht. Heute morgen, nach einem Frühstück mit Bananenpfannkuchen, haben wir die Insel ein wenig zu Fuß erkundet und die Nordspitze umrundet. Ein herrlicher Strand und ganz für uns allein. Leider ist momentan tagsüber bis Nachmittag Ebbe und mit Baden müssen wir bis gegen 15:00 Uhr warten. Aber so kamen wir auch in ein Dorf, gerieten mit einem freundlichen Mann – Anterea – ins Gespräch, der uns die kleine Dorfschule im Maneaba zeigte. Er ist der zweite Dorfvorsteher und spricht ein relativ gutes Englisch. Es reichte für eine Konversation. Anterea fragte, ob wir mal Lust hätten, am Abend im Maneaba vorbei zu kommen, er wird den Dorfvorsteher fragen und uns abholen. Wir haben begeistert eingewilligt und mal sehen, ob wir noch was Interessantes geboten bekommen.
Die Tage auf Marakei verbrachten wir noch mit unterschiedlichen Aktivitäten. Faulenzen gehörte genauso dazu, wie ausgedehnte Wanderungen bei großer Hitze. Am Mittwoch hatten wir uns ein Moped gemietet, da die Insel zum Umlaufen doch ein wenig zu groß ist. So stoppten wir an verschiedenen Stränden und ließen uns den ganzen Tag Zeit, die Insel zu erkunden. Sehenswürdigkeiten hat es hier (abgesehen von den Schreinen) nicht zu bieten dafür kann man sich das Inselleben ohne touristische Verzerrungen anschauen. Die Leute sind sehr nett, wenn doch ungemein neugierig. So kommen sie aus dem Haus an die Straße gelaufen und scannen uns von oben bis unten und wieder zurück nach oben. Wir kamen uns manchmal wie Aliens vor. Kinder liefen uns hinterher und fassten uns an, nur um mal einen „I-Matang“ – einen weißen Mann an zu fassen. Nach einer Weile gewöhnt man sich aber auch daran. Der Freitag rückt nun immer näher und wir hatten noch nichts von unserer Einladung nach Antaai gehört. So machten wir uns nochmal auf den Weg und trafen auch Anterea. Wir können als seine persönlichen Gäste kommen, kein Problem. Es wird der neue Fussboden eingeweiht. Okay, warum nicht. Man soll die Feste ja so feiern wie sie fallen. Es verschob sich dann auf Samstag – uns war es recht, war es doch unser letzter Abend auf Marakei. Donnerstag und Freitag verbrachten wir mit viel Faulenzen, Lesen und solchen angenehmen Sachen. Samstag Abend machten wir uns auf Weg nach Antaai. Es war noch mal ein schöner Sonnenuntergang und die Palmen stachen als schöne Silhouette gegen den orangenen Himmel ab. Wir besuchten unseren Gastgeber zuerst in seinem Haus, sollte das Treffen doch erst 19:30 Uhr beginnen. Ein furchtbar qualmendes Stück vergammelten Holzes wurde unter unserem Sitz / unter dem Haus entzündet – hält es doch sehr wirksam die lästigen Moskitos fern. Der Beginn verzögerte sich noch etwas, da der Generator nicht so wollte, wie die Dorfbewohner. Schon allein die Atmosphäre im Dorf war herrlich. Abgesehen von kleineren Feuern vor den Hütten war es ansonsten stockdunkel und sehr ruhig. Hier und da roch es nach gebratenem Fisch, kleinere und große Gestalten sowie Hunde huschten umher. Als das Licht im Maneaba dann brannte, nahmen alle Männer (und zwei deutsche Besucher) des Dorfes in einem großen Kreis Platz. Nach einer allgemeinen Begrüßung durch den Dorfvorsteher wurde die Dorfhymne gesungen. Durch die Bauweise des Maneabas war die Akustik sehr gut und das Stück klang recht melodisch, da sogar mehrstimmig gesungen wurde. Noch ein Ständchen von der Singgruppe des Dorfes und wir waren dran uns kurz vorzustellen. Nach dem gemeinsamen Abendessen mit Kokosnuss und süßem Palmsirup wurden noch verschiedene wichtige Dinge besprochen und 21:00 Uhr war der offizielle Teil beendet und der Tanz begann. So wunderte es uns im Nachhinein nicht, dass wir sofort aufgefordert wurden und die ersten beiden Runden an uns und unseren Tanzpartnern gingen. Einigen jungen Damen und Herren von Antaai war deutlich anzumerken, dass sie ein wenig traurig waren, dass wir nicht als zwei Singles auf ihre Insel kamen. So hatten wir noch viel Spaß beim Tanzen und Fotografieren und ein unvergesslicher Abend ganz allein als I-Matang unter I-Kiribati in einem Dorf auf einer Insel weit weg von Fortschritt und Zivilisation war zu Ende. Ein Moped für unseren Heimweg wurde auch noch organisiert und mit dem Versprechen, die Fotos zu schicken, wurden wir entlassen. Wir spendeten noch 20 AUD in die Gemeinschaftskasse des Dorfes was mit einem dreifachen Händeklatschen gewürdigt wurde. Am nächsten Morgen, also heute, verließen wir Marakei wieder in Richtung Tarawa. Wir haben viele nette Menschen getroffen und mit ihnen eine schöne Woche auf einem Inselparadies verbracht. Wir hoffen, das der weitere Teil der Reise auch so kulturell interessant bleibt.

Samstag, 6. November 2010

Tarawa

Am ersten Morgen auf Tarawa standen wir sehr früh auf. Es war schnell heiß und nach einem Frühstück besuchten wir Linda Uaan. Sie sagte uns, wo wir unsere Tickets für den Flug mit Air Kiribati nach Marakei buchen können und gab uns noch ein paar Tipps für die Insel mit. Es ist eine besondere Insel, auf der die Frauen das Sagen haben. Dazu gibt es auch 4 Schreine auf der Insel, die wir gleich am Anreisetag alle besuchen müssen – in Richtung gegen dem Uhrzeiger. Somit können uns die Geisterwächter der Insel kennen lernen und uns droht dann kein Unglück. Naja, wenn es Brauch und Sitte ist, dann machen wir das natürlich. Diese Tradition, der sich JEDER ERSTE Besucher unterziehen muss, nennt sich „Te Katabwanin“. Man muss für jeden Schrein ein kleines Präsent mitbringen – Tabaksticks und Süßigkeiten. Da werden wir uns wohl nicht übernehmen. Die Flugbuchung war etwas eigenartig. Wir haben gezahlt, gebucht und ein handgeschriebenes Ticket bekommen. Wir mussten trotzdem am nächsten Tag wieder in die Stadt fahren und unseren Flug rückbestätigen – bis vor 10 Uhr morgens. Wir sagten, wir wollen sicher fliegen – egal, morgen bis 10 Uhr noch mal rückbestätigen. Wir also am nächsten Tag wieder hin und wir sagten, wir möchten unseren Flug rückbestätigen. Die nette Dame kontrolliert unsere Tickets, sagte „okay“ und wir durften wieder gehen. So nutzten wir die Chance uns in Bairiki (der Hauptstadt des Landes) umzuschauen. Hier sah es auch nicht viel besser aus als in den Dörfern entlang der Straße. Nun musste noch die Unterkunft bestätigt werden, aber das war kein Problem – wir werden wohl die einzigen Reisenden auf dieser Insel sein. (Reisende – ich benutze dieses Wort bewusst, da das örtliche Tourismusbüro mit dem Slogan wirbt: „Kiribati – for travellers. Not tourists.“ Auf deutsch: Kiribati – für Reisende, nicht für Touristen.) Wir machten uns nur ein wenig Sorgen, hat das Gästehaus doch nur 3 Zimmer. Aber es soll wohl klappen. Am Freitag stand der Ort Betio, der sich ganz am untersten Zipfel des gespiegelten Ls befindet, auf dem Programm. Vorher sind wir noch in das einzige Hotel des Landes gefahren, um eine Tour, die auf eine Insel Nord-Tarawas gehen soll, zu buchen. Betio ist aber eine riesige Enttäuschung gewesen. Hoffnungslos überbevölkert und schmutzig. Wir schauten uns erst ein paar Reste vom Pazifikkrieg 1943 an. Es stehen noch ein paar Geschütze rum, die langsam aber stetig vor sich hin rosten. An der Spitze des Landzipfels liegen Unmengen an Müll an einem ansonsten wunderschönen Strand. Es war furchtbar. Weiter draußen dümpeln und rosten viele Schiffe und Fähren vor sich hin. Nächste Woche findet in Kiribati auf Tarawa eine Klimakonferenz mit über 200 internationalen Gästen statt. Ich glaube, dass da einige denken, man müsste erst mal vor der eigenen Haustür kehren… Wir kauften nur noch etwas ein und verließen Betio recht zügig. Nachmittags schauten wir uns noch eine Fischzuchtstation, unterstützt von der taiwanischen Regierung, und gleich nebenan das Parlamentsgebäude an. Es gab keine Kontrolle und kein Mensch war zu sehen und auch während wir über das Gelände liefen, interessierte sich niemand für uns. Wir stiegen noch auf den Funkturm und genossen die Aussicht von oben. Heute, am Samstag, war dann die Tour nach Biketawa mit dem Otintaai-Hotel geplant. Mit argen Startschwierigkeiten – das zu erklären wäre hier zu kompliziert – machten wir uns mit zwei Stunden Verspätung auf nach Biketawa. Ungefähr gelegen auf der Mitte der langen Seite des gespiegelten L. Eine dreiviertel Stunde Fahrt über die schillernde Lagune war schon allein ein schönes Erlebnis. Angekommen, gab es erst mal frische Kokosnuss direkt von der Palme. Lecker. Begleitet wurden wir (wir waren die einzigen auf der Tour) von sage und schreibe drei Mitarbeitern des Hotels, einem Rezeptionisten, einer Kellnerin und der Marketing-Managerin plus dem Bootsbesitzer gleichzeitig Skipper. Dann haben wir uns eine Weile mit der Marketing-Dame unterhalten und wir konnten sie über Land und Leute ausquetschen, sie hat alles beantwortet. Nach einem langen Spaziergang um die Insel und einem herrlichen Bad (das Wasser hat um die 30 Grad) machten wir uns auf den Rückweg. Unterwegs hielten wir noch an einer kaputten Brücke – einer Verbindung zwischen den Inseln. Da war noch mal kräftig Baden angesagt und so sprangen wir zwei munter mit drei Hotelangestellten von der Brücke und hatten reichlich Spaß. Durchgebrochen (Rost) vor fünf Jahren – seit dem passiert da nichts. Da müssen die Leute halt das Boot nehmen. Die Rückfahrt war noch sehr lustig, durch die Flut war das Wasser ein wenig wellig und die kleine Nussschale war recht schnell und so bestand die Fahrt eigentlich nur aus einer warmen Dusche. Wir waren alle komplett durchgeweicht und haben uns darüber kaputt gelacht. Nun ist Kathleen gerade am Tasche packen, geht doch morgen unser kleiner Flieger nach Marakei (15 Minuten Flug). Wir sind schon sehr gespannt, soll man doch hervorragend schnorcheln und schwimmen können. Zudem hatten wir uns vorgenommen, mit den Einheimischen vielleicht mal zum Fischen zu gehen oder einfach nur zu entspannen und die Insel genießen. Wir freuen uns drauf.

Dienstag, 2. November 2010

Von Perth über Fidschi nach Kiribati

Nach einem langen Sonntag in Perth hat uns ein Zimmernachbar abends zum Flughafen Perth Domestic gefahren, wo wir recht pünktlich 23:00 Uhr in Richtung Brisbane abgehoben sind. Ortszeit 5:20 Uhr in Brisbane hieß es nur den Terminal von Domestic auf International zu wechseln und drei Stunden später brachte uns die Pacific blue nach Nadi auf den Fidschi-Inseln. Auf den Fidschis angekommen, wurde man gleich herzlich von einer Band, die rhythmische Volksweisen auf ihren Gitarren klampften und Südsee-Klänge erschallen ließen. Gekleidet im Hawaii-Hemd und mit dem Hibiscus hinter dem Ohr. Die Einreise ging flott und wir wollten eigentlich einen Bus in Richtung des Hostels nehmen, welches wir im voraus gebucht hatten, aber man sagte uns, ein Taxi kostet nur umgerechnet 4,20 EUR und die zahlen das sowieso. Darüber etwas verblüfft stiegen wir in ein Taxi und fuhren ins „Drift In“ zwischen Flughafen und Innenstadt Nadi. Dabei sind uns die extrem alten Autos aufgefallen. Wäre hier deutsches TÜV System, wäre circa 90% weiger Verkehr. Ich glaube, Stoßdämpfer hatte kein Auto mehr. Und falls am Auto das Licht nicht mehr funktionierte fährt man mit Warnblinkanlage weiter. Unsere, übers Internet gebuchte, Reservierung lag natürlich nicht vor, aber kein Problem, ein Zimmer ist frei und das Taxi wird bezahlt. Wir stellten sogleich fest, dass nur eine Handvoll Leute da zu Gast sind und alles ist sehr familiär gehalten. Die Küche für die Gäste ist die Küche der Bewohner! Im Garten steht ein riesiger Mangobaum und während wir auf unser Zimmer warteten, bekamen wir frische Kokosnuss zu trinken und zu essen und streichelten die zwei jungen Haushunde. Abendessen zahlt man indirekt mit. Ist zwar nicht ausgeschrieben, aber die Familie isst ja auch zu Abend und lädt die Gäste jeden Tag ein. Die Besitzerin Donna (eine waschechte Fischianerin) entpuppte sich bereits nach kürzester Zeit als extrem familiär gastfreundlich und alles ist kein Problem. Wir wollen in zwei Wochen auf die Yasawa-Inselgruppe und sie organisierte gleich alles. Unsere Zimmer sind gebucht und wir brauchen uns wirklich um nichts zu kümmern. Herrlich. Auch morgens kann man jeder Zeit frühstücken. Check-in Zeit und check-out Zeit gibt es keine – Familie sagt man nicht, wenn sie kommen und gehen soll. Abends kam ihr Mann und bei neuen Gästen gibt es recht schnell eine Kava-Nacht. Wir haben schon ein wenig drüber gehört, aber haben nicht gedacht, dass gleich am ersten Abend Kava trinken angesagt ist. Wir hatten zwar zwei Tage nicht geschlafen, aber da kommt man nicht drum herum. Nennt sich Anstand – aber es war auch sehr interessant . Kava ist eine Wurzel von dem Kava-Baum und klein gerieben wird er in einem Beutel in Wasser geschwenkt und so gelöst. Ähnlich wie ein Teebeutel, aber das Wasser ist schon kalt. Somit ein nichtalkoholisches Getränk, welches es trotzdem ein wenig in sich hat. In Europa verboten ist es eine Art Narkotikum und nach ein paar Trinkrunden, die einem bestimmten Ritual folgen, geht man in äußerste Entspannung über. Man fängt dann an zu duseln und kann aber wunderbar schlafen. Es schmeckt ein wenig wie in Wasser aufgelöste Sägespäne und sieht aus wie trübes Wasser. Aber Kava ist auf Fidschi ein wichtiges Getränk. Ohne Kava geht gar nichts. Es ist normal, dass streitende Parteien vor Gericht erst mal eine Kava-Zeremonie verordnet bekommen. Man solle versuchen, das Problem erst selbst zu lösen. Meistens klappt das auch. Vielleicht sollten wir mal was davon lernen, statt wegen einem Knallerbsenstrauch am Maschendrahtzaun gleich vors Gericht zu rennen. Bei der Zeremonie wird ein Chief ernannt. Dieser ist meist der Dorfvorsteher oder der Gast. Somit fiel mir die Ehre sofort zu. Eine Zeremonierunde beginnt mit der Aufforderung des Chiefs. Dieses ist ein lautes in die Hände klatschen und der Ausruf „TAKI!“ Daraufhin gibt es vom Ausgeber eine Schale (traditionell bestehend aus einer halben Kokosnuss), dann sagt man laut „BULA!“ – was Hallo, wie geht’s und solche Sachen bedeutet - und trinkt die Schale auf EX aus. Danach klatscht man dreimal laut in die Hände. Dann ist der nächste dran. Eine neue Runde wird dann später wieder nur vom Chief eingeleitet. So kann man sich schön langsam mit einem netten Gespräch in einen Dämmerzustand versetzen. Irgendwann haben wir uns dann, nach 6 Runden, aber wieder verabschiedet, da wir zu müde waren. Am nächsten Morgen nach einem leckeren Frühstück mit Eiern und Bohnen ging es wieder zum Flughafen und Air Pacific brachte uns zu unserem ersten richtigen Ziel – zum Tarawa Atoll auf Kiribati knapp über dem Äquator. Kiribati ist ein Staat mit 2,5 Mio. km² Staatsgebiet. Das ist mehr als 7 Mal so große wie Deutschland. Da es aber nur über 811 km² Landfläche sind, besteht der Staat Kiribati zu über 99% aus Wasser. Der Anflug war ein Traum mit den kleinen Inseln umgeben von Sand und türkisfarbenem Wasser. Wir wurden auch direkt am Flughafen von unserer Unterkunftsmitarbeiterin abgeholt. Etwas lustig war die Landung, denn man kreuzte auf der Landebahn Fußwege und Fahrspuren. Flugzeuge fliegen halt sehr wenige und auch eine Schule steht direkt neben der Landebahn. So wundert es dann auch nicht mehr, wenn auf dem Weg zum Terminal die Kinder am Rand stehen und winken. Das Terminal entpuppte sich als kleiner Schuppen mit selbstgemalten Schildern. Unter anderem „Bariki International Airport“. Wer diese Bude sieht, glaubt nicht, dass sich dahinter wirklich ein Rollfeld verbirgt. Nun sitzen wir in unserem recht schönen Gasthaus und morgen früh werden wir Linda besuchen. Linda ist die gute Fee des Touristenbüros, die uns die ganzen Buchungen hier abgenommen hat. Auf Grund dieser abgelegenen Region der Welt, war es nicht möglich, im voraus ein paar Zimmer zu buchen. Wir wollen in den 14 Tagen noch die Insel Marakei besuchen und nun muss noch der Transport dahin geregelt werden. Wie es weiter geht – warten wir’s ab.