Erst einmal wünsche ich Euch noch ein frohes Weihnachtsfest.
Unser letztes Shopping in Queenstown war doch nicht so erfolgreich, wie wir das erhofft hatten. Die Rucksäcke waren uns ein wenig zu klein und die Regenjacken gab es nur noch in einer Farbe und kamen immer noch 400 NZD. So habe ich mir dann nur eine Vliesweste gekauft, die um 65% günstiger war. Und dafür 600km / 10 Stunden Bus fahren… Egal, ich will mich nicht beschweren. Wir waren mal wieder raus aus Milford und haben uns dafür noch ein leckeres Eis in Te Anau während der Pause gegönnt. Ich habe doch noch nicht über ein nationales Ereignis, welches auch bis Milford zu spüren war, berichtet. Letzten Monat war hier nicht November sondern Movember. Abgeleitet vom englischen Wort „Moustache“ für Schnauzbart. Hier ist es Tradition, dass man sich in dem Monat nicht rasiert. Bei uns fing das Ganze am 31.10. mit einem Fotoshooting an. Da kam man frisch rasiert und zahlte sein Startgeld. Den ganzen Monat hegte und pflegte man dann sein wachsendes Gestrüpp und am 30.11. wurde (verbunden mit einer großen Party) im Pub der Schnauzerkönig gewählt. Das Startgeld kam dem Gesundheitszentrum in Te Anau zu Gute. Da hier viele noch sehr junge Leute arbeiten, hielt sich das Wachstum stark in Grenzen. Ich glaube, hätte ich ab dem 20.11. mitgemacht, so als Späteinsteiger, hätte ich noch einige überholt. Gewonnen hat Jono vom Unterwasserobservatorium. Das gleiche gab es auch bei den Frauen – mit Wachstum unter den Armen!!! Die Kiwis sind halt schon etwas anders drauf. Ansonsten sind die letzten zwei Wochen doch ein paar interessante und berichtenswerte Sachen passiert. Die „Spirit of Milford“ hatte wieder mal einen Motorschaden und stand für ein paar Tage still. Da aber die Boat-Hosts im Dienstplan eingeteilt waren, wurde die Zeit zum Putzen genutzt. So hat man von der „Pride of Milford“ das Rettungsboot abgekoppelt um das Schiff auch mal von der Außenseite zu reinigen. Als Laura jedoch wieder zurück auf das Schiff klettern wollte und mit einem Bein auf der Leiter und dem anderen Bein noch im Boot war, geschah dann das, was sich jeder wohl ausmalen kann. Das kleine Boot driftete ab und Laura hechtete mit einem Grätschsprung in Spagathaltung ins kalte Hafenbecken. Das Gelächter war weit zu hören, aber da sie nun sowieso nass war, ist sie gleich noch mal vom Oberdeck rein gesprungen. Aber nicht alle hier springen mehr oder weniger unfreiwillig. Es gibt hier noch eine Tradition, die uns bisher noch keiner verraten hatte. Am 23.12. hatte ein Team-Leiter seinen letzten Arbeitstag hier in Milford. Ist es soweit, dass man seinen Schlüssel abgibt, geht man baden. Ob man will oder nicht. Mike hatte somit die Möglichkeit, freiwillig von einem Schiff zu springen oder er wird rein geschubst. Er hat sich für die erste Variante entschieden und sprang zweimal vom Bug ins Hafenbecken. Die Crew hatte ihren Spaß und auch bei den Gästen, die auf ihre Rundfahrt warteten, liefen die Videokameras und Fotoapparate. Uns wird das Ganze am 30.04.2010 auch noch bevor stehen. Nun noch ein paar Zeilen zum Weihnachtsfest in Milford. Um etwas Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, hatten wir auch, wie von zu Hause nichts anderes gewohnt, einen Adventskalender. Jeden Tag haben wir abwechselnd ein Türchen aufgemacht und Kathleen hat von Anfang an auf die geraden Zahlen bestanden, da die Tür 24 sehr groß war. Die Enttäuschung stand ihr ins Gesicht geschrieben, dass die Schokolade darin exakt genauso groß war, wie an allen anderen Tagen und ich habe mich vor Lachen fast krumm gemacht. Egal, am 22.12. war unsere erste Weihnachtsfeier im Pub von Southern Discoveries. Das Thema war 80-er Jahre (in unseren Augen völlig unpassend) und wir hatten aber kein Dress in dieser Richtung. War uns auch egal. Der Abend war doch sehr lustig und es gab für uns das Special „2 Jugs Bier (ca. 1 Liter) zahlen und zwei bekommen“ und auch unser Chef hat noch ein paar Jugs spendiert. Ein blödes Trinkspiel mit dem Namen „Slabs“ machte die Runde und wie es halt bei jungen Leute so üblich ist, ging für uns der Abend gegen Mitternacht feucht aber fröhlich zu Ende. Aber auch am Heiligabend mussten wir nicht allein auf dem Zimmer verbringen. Wir sind wieder ins Pub gegangen, wo alles vertreten war, was in Milford wohnt, und haben bei einer Karaoke-Party Spaß gehabt. Jörg hat jedem ein Jug Bier versprochen, wer bis 23 Uhr singt. Wir haben mit Kathleen ein Duett gesungen (Frank Sinatra – summer wine) und wir haben nur positive Feedbacks bekommen. Punkt Null Uhr war Feierabend, da man in Neuseeland am 25.12. in Pubs kein Bier / Alkohol verkaufen darf. Der 25.12. (unser 10. Arbeitstag) war relativ langweilig (kaum was los) aber abends war dann das große Weihnachtsdinner auf der „Spirit of Milford“ organisiert von Southern Discoveries und Real Journeys. Wir sind gegen 19:30 Uhr aufgekreuzt und da gab es erst mal ein Glas Wein zum Anstoßen in die Hand gedrückt bekommen. Viel Quatschen, trinken und hervorragend essen mit Blick zum Mitre Peak . Das Buffet war wirklich super und die Stimmung auch. Es war mal ein ungewöhnliches Weihnachtsfest für uns und wir haben doch etwas die Heimat vermisst (Kälte, Glühwein, Weihnachtsmarkt, Räuchermännchen…). Nun haben wir erst mal 4 Tage frei (es regnet mal wieder wie aus Eimern – aber morgen soll es sehr schön werden) und dann steht schon der Neujahrsabend vor der Tür. Bis dahin, genießt die hoffentlich freien Tage zum Jahresende und rutscht gut (12 Stunden nach uns) ins neue Jahr 2010.
Unser letztes Shopping in Queenstown war doch nicht so erfolgreich, wie wir das erhofft hatten. Die Rucksäcke waren uns ein wenig zu klein und die Regenjacken gab es nur noch in einer Farbe und kamen immer noch 400 NZD. So habe ich mir dann nur eine Vliesweste gekauft, die um 65% günstiger war. Und dafür 600km / 10 Stunden Bus fahren… Egal, ich will mich nicht beschweren. Wir waren mal wieder raus aus Milford und haben uns dafür noch ein leckeres Eis in Te Anau während der Pause gegönnt. Ich habe doch noch nicht über ein nationales Ereignis, welches auch bis Milford zu spüren war, berichtet. Letzten Monat war hier nicht November sondern Movember. Abgeleitet vom englischen Wort „Moustache“ für Schnauzbart. Hier ist es Tradition, dass man sich in dem Monat nicht rasiert. Bei uns fing das Ganze am 31.10. mit einem Fotoshooting an. Da kam man frisch rasiert und zahlte sein Startgeld. Den ganzen Monat hegte und pflegte man dann sein wachsendes Gestrüpp und am 30.11. wurde (verbunden mit einer großen Party) im Pub der Schnauzerkönig gewählt. Das Startgeld kam dem Gesundheitszentrum in Te Anau zu Gute. Da hier viele noch sehr junge Leute arbeiten, hielt sich das Wachstum stark in Grenzen. Ich glaube, hätte ich ab dem 20.11. mitgemacht, so als Späteinsteiger, hätte ich noch einige überholt. Gewonnen hat Jono vom Unterwasserobservatorium. Das gleiche gab es auch bei den Frauen – mit Wachstum unter den Armen!!! Die Kiwis sind halt schon etwas anders drauf. Ansonsten sind die letzten zwei Wochen doch ein paar interessante und berichtenswerte Sachen passiert. Die „Spirit of Milford“ hatte wieder mal einen Motorschaden und stand für ein paar Tage still. Da aber die Boat-Hosts im Dienstplan eingeteilt waren, wurde die Zeit zum Putzen genutzt. So hat man von der „Pride of Milford“ das Rettungsboot abgekoppelt um das Schiff auch mal von der Außenseite zu reinigen. Als Laura jedoch wieder zurück auf das Schiff klettern wollte und mit einem Bein auf der Leiter und dem anderen Bein noch im Boot war, geschah dann das, was sich jeder wohl ausmalen kann. Das kleine Boot driftete ab und Laura hechtete mit einem Grätschsprung in Spagathaltung ins kalte Hafenbecken. Das Gelächter war weit zu hören, aber da sie nun sowieso nass war, ist sie gleich noch mal vom Oberdeck rein gesprungen. Aber nicht alle hier springen mehr oder weniger unfreiwillig. Es gibt hier noch eine Tradition, die uns bisher noch keiner verraten hatte. Am 23.12. hatte ein Team-Leiter seinen letzten Arbeitstag hier in Milford. Ist es soweit, dass man seinen Schlüssel abgibt, geht man baden. Ob man will oder nicht. Mike hatte somit die Möglichkeit, freiwillig von einem Schiff zu springen oder er wird rein geschubst. Er hat sich für die erste Variante entschieden und sprang zweimal vom Bug ins Hafenbecken. Die Crew hatte ihren Spaß und auch bei den Gästen, die auf ihre Rundfahrt warteten, liefen die Videokameras und Fotoapparate. Uns wird das Ganze am 30.04.2010 auch noch bevor stehen. Nun noch ein paar Zeilen zum Weihnachtsfest in Milford. Um etwas Weihnachtsstimmung aufkommen zu lassen, hatten wir auch, wie von zu Hause nichts anderes gewohnt, einen Adventskalender. Jeden Tag haben wir abwechselnd ein Türchen aufgemacht und Kathleen hat von Anfang an auf die geraden Zahlen bestanden, da die Tür 24 sehr groß war. Die Enttäuschung stand ihr ins Gesicht geschrieben, dass die Schokolade darin exakt genauso groß war, wie an allen anderen Tagen und ich habe mich vor Lachen fast krumm gemacht. Egal, am 22.12. war unsere erste Weihnachtsfeier im Pub von Southern Discoveries. Das Thema war 80-er Jahre (in unseren Augen völlig unpassend) und wir hatten aber kein Dress in dieser Richtung. War uns auch egal. Der Abend war doch sehr lustig und es gab für uns das Special „2 Jugs Bier (ca. 1 Liter) zahlen und zwei bekommen“ und auch unser Chef hat noch ein paar Jugs spendiert. Ein blödes Trinkspiel mit dem Namen „Slabs“ machte die Runde und wie es halt bei jungen Leute so üblich ist, ging für uns der Abend gegen Mitternacht feucht aber fröhlich zu Ende. Aber auch am Heiligabend mussten wir nicht allein auf dem Zimmer verbringen. Wir sind wieder ins Pub gegangen, wo alles vertreten war, was in Milford wohnt, und haben bei einer Karaoke-Party Spaß gehabt. Jörg hat jedem ein Jug Bier versprochen, wer bis 23 Uhr singt. Wir haben mit Kathleen ein Duett gesungen (Frank Sinatra – summer wine) und wir haben nur positive Feedbacks bekommen. Punkt Null Uhr war Feierabend, da man in Neuseeland am 25.12. in Pubs kein Bier / Alkohol verkaufen darf. Der 25.12. (unser 10. Arbeitstag) war relativ langweilig (kaum was los) aber abends war dann das große Weihnachtsdinner auf der „Spirit of Milford“ organisiert von Southern Discoveries und Real Journeys. Wir sind gegen 19:30 Uhr aufgekreuzt und da gab es erst mal ein Glas Wein zum Anstoßen in die Hand gedrückt bekommen. Viel Quatschen, trinken und hervorragend essen mit Blick zum Mitre Peak . Das Buffet war wirklich super und die Stimmung auch. Es war mal ein ungewöhnliches Weihnachtsfest für uns und wir haben doch etwas die Heimat vermisst (Kälte, Glühwein, Weihnachtsmarkt, Räuchermännchen…). Nun haben wir erst mal 4 Tage frei (es regnet mal wieder wie aus Eimern – aber morgen soll es sehr schön werden) und dann steht schon der Neujahrsabend vor der Tür. Bis dahin, genießt die hoffentlich freien Tage zum Jahresende und rutscht gut (12 Stunden nach uns) ins neue Jahr 2010.
