Unser selbstgebastelter Kalender an der Wand, wo wir die bereits erledigten Tage abhaken, hat nicht mehr viele freie Tage. Momentan noch genau 18 Arbeitstage. Ich habe in den nächsten Wochen noch 3 zusätzliche Tage von anderen Kollegen angenommen, um auf der letzten Strecke noch soviel wie möglich zu arbeiten. Aber wir sind froh, dass die Zeit hier bald um ist. Es sind doch viele Kollegen hier um die 18-22 Jahre alt und da merkt man einfach, dass die Interessen auf Grund des Altersunterschieds nicht mehr die Gleichen sind.
Ansonsten ist seit der Strassenöffnung nicht viel Spannendes passiert, was sich hier zu berichten lohnt. Ostern haben wir recht ruhig (da Samstag starker Regen war) verbracht und mal unser Zimmer auf Vordermann gebracht. Sonntag etwas ausgeruht und am Ostermontag haben wir mal die Konkurrenz getestet und eine Cruise mit Real Journeys auf der "Sovereign" gemacht - mit Lunchbuffet. Für Mitarbeiter war es gratis und im Vergleich zu unserem Buffet, welches jeden Tag das Gleiche bietet, mal eine kleine Abwechslung. Und so mussten wir auch nichts zum Mittag kochen. Das Wetter war herrlich - blauer Himmel. Wir konnten die Cruise mal richtig genießen. Bei den Fairy-Falls habe ich mich dann auf dem Bug rücklings auf eine Box gelegt, um den reichlich 80m hohen Wasserfall aus der Froschperspektive zu filmen, Der Skipper ist sehr nah ran gefahren und im Kontrast zum blauen Himmel ein tolles Schauspiel - bis der Wind sich drehte und mir in einer Sekunde vielleicht die Wassermenge von 5 Eimern drüber geschüttet wurde. Im ersten Moment blieb mir die Luft weg, im zweiten Moment musste ich schallend lachen. Ich gab wohl ein herrliches Bild ab - bin aber stolz auf mein kleines Video.
Am nächsten Tag haben wir beide für zwei Kollegen gearbeitet und am Abend haben wir von einem traurigen Zwischenfall gehört. Es sind zwei Pärchen unterwegs auf den 1382m hohen Mitre Peak gewesen und eine, wie sich nachher rausstellte, 42-jährige Frau aus Dunedin ist 200m in die Tiefe gestürzt. Der Suchtrupp ist am Mittwoch ins Sindbad Gully (ein Tal links neben dem Mitre Peak) aufgebrochen und hat die Frau auch gefunden und mit dem Helikopter raus geflogen. Zwei Wochen vorher haben Jäger in 40km Entfernung eine Leiche in einem Schlafsack an einem Fluss gefunden. Der Mann muss wohl schon einen Monat da gelegen haben. Der Mann wurde am gleichen Tag abgeholt, da die Gegend sehr unzugänglich ist und die Jäger erst nach einer Woche Kontakt zur Außenwelt hatten. Aber keiner hat den Mann vermisst und bisher ist unbekannt, wer er ist und woher er kommt. Deswegen wurden wir auch von Anfang an gebeten NIEMALS allein einen Bushwalk zu machen und immer jemandem Bescheid zu geben, wo wir hin gehen möchten. Der Fiordland-Nationalpark ist mit 1,3 Mio. ha nicht klein - er ist der Größte von Neuseeland. Aber solche Ereignisse kommen zum Glück nicht allzu oft vor.
Wir hatten die letzten Tage relativ schönes Wetter, auch wenn heute der Regen zurück kommt und in den nächsten 20 Stunden bis 30cm Regen erwartet werden. Wir sind es mittlerweile gewohnt... Die Sonne steht aber mittlerweile so niedrig - man kann kaum glauben, dass es noch schlimmer werden wird. Die Milford Sound Lodge bekommt auf Grund ihrer Lage über 6 Monate kein Sonnenlicht, genau wie der Hafen und das Terminal. Aber wir fliegen hoffentlich in einem knappen Monat der Sonne entgegen. Ein Paket ist bereits in Sydney angekommen und ein Zelt haben wir auch schon auf Ebay gekauft. Aber bis dahin heißt es noch täglich dreimal: "Kia Ora! und Herzlich willkommen an Bord - Herzlich willkommen am Milford Sound / Piopiotahi"!
Ansonsten ist seit der Strassenöffnung nicht viel Spannendes passiert, was sich hier zu berichten lohnt. Ostern haben wir recht ruhig (da Samstag starker Regen war) verbracht und mal unser Zimmer auf Vordermann gebracht. Sonntag etwas ausgeruht und am Ostermontag haben wir mal die Konkurrenz getestet und eine Cruise mit Real Journeys auf der "Sovereign" gemacht - mit Lunchbuffet. Für Mitarbeiter war es gratis und im Vergleich zu unserem Buffet, welches jeden Tag das Gleiche bietet, mal eine kleine Abwechslung. Und so mussten wir auch nichts zum Mittag kochen. Das Wetter war herrlich - blauer Himmel. Wir konnten die Cruise mal richtig genießen. Bei den Fairy-Falls habe ich mich dann auf dem Bug rücklings auf eine Box gelegt, um den reichlich 80m hohen Wasserfall aus der Froschperspektive zu filmen, Der Skipper ist sehr nah ran gefahren und im Kontrast zum blauen Himmel ein tolles Schauspiel - bis der Wind sich drehte und mir in einer Sekunde vielleicht die Wassermenge von 5 Eimern drüber geschüttet wurde. Im ersten Moment blieb mir die Luft weg, im zweiten Moment musste ich schallend lachen. Ich gab wohl ein herrliches Bild ab - bin aber stolz auf mein kleines Video.
Am nächsten Tag haben wir beide für zwei Kollegen gearbeitet und am Abend haben wir von einem traurigen Zwischenfall gehört. Es sind zwei Pärchen unterwegs auf den 1382m hohen Mitre Peak gewesen und eine, wie sich nachher rausstellte, 42-jährige Frau aus Dunedin ist 200m in die Tiefe gestürzt. Der Suchtrupp ist am Mittwoch ins Sindbad Gully (ein Tal links neben dem Mitre Peak) aufgebrochen und hat die Frau auch gefunden und mit dem Helikopter raus geflogen. Zwei Wochen vorher haben Jäger in 40km Entfernung eine Leiche in einem Schlafsack an einem Fluss gefunden. Der Mann muss wohl schon einen Monat da gelegen haben. Der Mann wurde am gleichen Tag abgeholt, da die Gegend sehr unzugänglich ist und die Jäger erst nach einer Woche Kontakt zur Außenwelt hatten. Aber keiner hat den Mann vermisst und bisher ist unbekannt, wer er ist und woher er kommt. Deswegen wurden wir auch von Anfang an gebeten NIEMALS allein einen Bushwalk zu machen und immer jemandem Bescheid zu geben, wo wir hin gehen möchten. Der Fiordland-Nationalpark ist mit 1,3 Mio. ha nicht klein - er ist der Größte von Neuseeland. Aber solche Ereignisse kommen zum Glück nicht allzu oft vor.
Wir hatten die letzten Tage relativ schönes Wetter, auch wenn heute der Regen zurück kommt und in den nächsten 20 Stunden bis 30cm Regen erwartet werden. Wir sind es mittlerweile gewohnt... Die Sonne steht aber mittlerweile so niedrig - man kann kaum glauben, dass es noch schlimmer werden wird. Die Milford Sound Lodge bekommt auf Grund ihrer Lage über 6 Monate kein Sonnenlicht, genau wie der Hafen und das Terminal. Aber wir fliegen hoffentlich in einem knappen Monat der Sonne entgegen. Ein Paket ist bereits in Sydney angekommen und ein Zelt haben wir auch schon auf Ebay gekauft. Aber bis dahin heißt es noch täglich dreimal: "Kia Ora! und Herzlich willkommen an Bord - Herzlich willkommen am Milford Sound / Piopiotahi"!
