Aloha! Am Dienstag war morgens wieder blauer Himmel. Der Wetterbericht hatte gestimmt. Schon früh um 6:30 Uhr tobten wir durch unser kleines Appartement (hier Condominium, oder kurz Condo genannt) und machten uns nach dem Hellwerden auf den Weg zum Lookout hoch über Honolulu. Dieser Round Top Drive liegt hoch über der Stadt und führt an einem Berghang entlang und bietet von Zeit zu Zeit einen fantastischen Ausblick auf die Stadt. Es gibt auch Villen hier, wo die Bewohner diesen Ausblick von ihrer Terrasse genießen können. Das sind dann aber auch 7-stellige Beträge, die man für so ein Haus hinlegen muss. Anschließend machten wir noch einen Stopp „eine Etage tiefer“ am Punchbowl Memorial Park, wo man ebenfalls einen schönen Blick auf die Stadt genießen kann. Dann ging es aber an die Westküste und wir fuhren zuerst ins Ko Olina Resort. Eine riesige Hotel- und Eigentumswohnungsanlage mit Golfplätzen und alles, was die reichen Touristen so brauchen. Es gibt da 4 Lagunen oder Buchten, die künstlich angelegt wurden, um beim Baden nicht den hohen Wellen ausgesetzt zu sein. Steinwälle verhindern, dass die Wellen sich erst in der Bucht brechen. Ich habe mich dort auch mal in die Fluten gestürzt, kann man auch als Tagesgast den Strand mit nutzen. Laut Gesetz sind alle Strände in Hawaii „public beaches“ – dass bedeutet, jeder darf überall ungehindert hin. Wenn man sich bedenkt, dass sich das Leben hier am Strand abspielt, ist das nur richtig so. Sonst würde an jedem Strand eine Millionenvilla an der anderen stehen und der Otto-Normalverbraucher käme zu kurz. Wir bummelten noch ein wenig durch die riesige Anlage und erkundeten dann noch ein wenig die Küste in Richtung Norden. Weiter oben wartete ein herrlicher Strand mit hohen Wellen und so schauten wir eine Weile den Surfern zu. Dann war es aber schon wieder Zeit umzukehren denn ich wollte gern bei Sonnenuntergang noch mal an dem Lookout vom Morgen sein, um ein paar Nachtaufnahmen zu machen. So quälten wir uns durch die Rushhour wieder in Richtung Puu Ualakaa State Park. Abends wurde es dort oben schon ganz schön kühl. Aber diese Aussicht bei Nacht ist absolut faszinierend. Kann man von da aus doch circa 42 Kilometer Küstenlinie überblicken. Heute, am Mittwoch war dann Regen angesagt und am Morgen lag eine dicke schwarze Wolkenschicht über der Stadt und so nutzten wir die Zeit, um noch einige Dinge im Internet zu erledigen. Gepackt werden muss ja auch noch, fliegen wir doch morgen weiter auf die Insel Kaua’i, die Garteninsel. Wir haben uns schon ein Buch über die Insel besorgt und werden hoffentlich wieder viel wandern gehen und die Natur genießen. Hoffentlich bleibt dort auch mal eine Weile Zeit, am Strand in der Sonne zu liegen. Wohnen werden wir in Princeville an der Nordküste der Insel. Das Appartement wird wohl ähnlich so groß sein, wie dieses hier, sind doch auf Bildern die Küchengeräte (Kaffeemaschine, Kühlschrank etc.) auf dem Balkon stationiert (Balkon in hawaiianisch: Lanai). Noch 24 Tage bis zum Heimflug!
Blick vom Round Top Drive bei Nacht
